Überzahl unterirdisch

von Redaktion

Löwen lassen im Powerplay Punkte liegen

Bad Tölz – Viel haben sie sich im Vorfeld nicht ausgerechnet. Gegen Oberliga-Spitzenreiter Weiden und den Tabellenfünften Höchstadt waren die Tölzer Löwen auf dem Papier klare Außenseiter. Doch auf dem Eis waren sie nur beim 0:5 in Weiden klar unterlegen. Gegen Höchstadt wäre mehr drin gewesen als das 2:4 vor eigenem Publikum.

„Wir haben das Spiel im Powerplay verloren“, sagt Trainer Ryan Foster. „Unser Überzahlspiel war unterirdisch.“ Die Tölzer nutzten keine ihrer sechs Powerplay-Situationen. Nicht einmal, als Mitte des Schlussdrittels alles angerichtet war für den Sieg: Sie hatten einen 0:2-Rückstand aufgeholt, waren fünf Minuten lang mit einem Mann mehr auf dem Eis, als Anton Seewald auf die Strafbank musste. Doch das Powerplay war zu kompliziert, „wir haben nur von außen geschossen und das Tor nicht getroffen“, kritisiert Foster. Den Chancenwucher bestrafte nach Ablauf der fünf Minuten umgehend Jari Neugebauer mit dem 3:2, Dmitrij Litesov traf per Empty-Net zum 4:2-Endstand.

In Weiden gab es nichts zu holen für die Tölzer. „Wir haben zwar ganz gut angefangen, nach dem ersten Drittel waren wir nur 0:1 hinten“, meint Foster. Doch der Spitzenreiter konnte Tore nach Gusto schießen. NICK SCHEDER

Artikel 1 von 11