HEINRICH HEUTE
Ministerpräsident Markus Söder hat jetzt enthüllt, dass die veganen Grünen ein Wurstverbot planen. Weil wir hier eine Sportkolumne sind, haben wir sofort recherchiert, wie der FC Bayern zum Wurstverbot steht, und wie es sich auswirken würde. Uli Hoeneß ist naturgemäß dagegen, Hasan Salamihamidzic natürlich auch. Andererseits würde es Brazzo sehr begrüßen, wenn den beleidigten Leberwürsten Leroy Sané und Serge Gnabry ihr Beruf nicht mehr so wurst wäre wie am Samstag nach ihrer Einwechslung in Stuttgart. Ihr Unlust-Motto: Bock? Wurst! Den Bayern wiederum ist Streich wurst, weil Freiburg eh nicht Meister wird. Wenn sie sich zum Titel durchwursteln wie in Stuttgart, ist zumindest ein Durstverbot kein Thema, dann kann die Meister-Bierdusche steigen. Und dann wäre auch Dortmunds Aufholjagd wurst. Dann heißt es am Ende wie gewohnt: Alles wurst, Salatschüssel!