München – Dieses Eishockey! Hat sechs Monate und pro Club 56 Spiele Zeit, dass es seine Tabelle sortiert – und dann spitzt sich alles in den letzten Minuten des letzten Spieltags zu. Vor allem diese eine Frage: Playoffs, die beste Zeit des Jahres, mit oder ohne den Titelverteidiger? Antwort: ohne. Die Eisbären Berlin sind als Elfter der DEL draußen. Sie verloren abschließend zuhause gegen Schwenningen (3:4 nach Penaltyschießen) und somit das Fernduell um Platz zehn gegen die Löwen Frankfurt (4:3 nach Verlängerung gegen Augsburg). Der Aufsteiger aus Hessen weiter, der Champion der Jahre 2021 und 22 geht in die Sommerferien, ohne dass schon Frühling wäre.
Gerangelt wurde auch noch um den fixen Viertelfinal-Platz sechs (hier zog Köln mit einem 8:2 über Bietigheim) an Düsseldorf (0:4 gegen Mannheim) vorbei. Die Adler Mannheim schützten ihren dritten Rang vor Straubing (5:1 gegen Iserlohn). Wie es nun weitergeht: In den Pre-Playoffs diese Woche (Best of Three) treffen Düsseldorf (7.) und Frankfurt (10.) aufeinander, außerdem Bremerhaven (8.) und Nürnberg (9.). Feststehende Viertelfinal-Paarungen (Best of Seven) ab 15. März sind: Mannheim (3.) – Köln (6.) und Straubing (4.) – Wolfsburg (5.). Auf ihre Gegner warten Hauptrunden-Champions EHC München und der ERC Ingolstadt (2.).
EHC-Gegner wird das Team mit der schlechtesten Hauptrunden-Platzierung aus dem Kreis Bremerhaven, Nürnberg, Frankfurt sein. gük