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Thurams Schwalbe: „Schande für den Fußball“

von Redaktion

Der frühere Bundesligaschiedsrichter Babak Rafati hat eine intensivere Auseinandersetzung mit sogenannten Schwalben im Strafraum gefordert. Der Mönchengladbacher Stürmer Marcus Thuram hatte sich im Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg am Samstag im Strafraum nach einem Zweikampf ohne Foulspiel fallen lassen und einen Elfmeter gefordert, der zunächst von Schiedsrichter Benjamin Brand auch gegeben, dann aber nach Studium der Videobilder zurückgenommen wurde. Eine Gelbe Karte hatte der Unparteiische dem Franzosen nicht gezeigt. „Im Nachhinein wäre es sinnvoll, wenn das Sportgericht so einen Fall noch mal behandeln und bewerten würde“, sagte Rafati dem „Sportbuzzer“. Dietmar Hamann hatte Thuram zuvor scharf kritisiert. „Für mich gehört Thuram gesperrt. Für mich ist das eine Schande für den Fußball“, sagte der Sky-Experte.

Brand hat im Nachhinein erkannt, dass eine Gelbe Karte angebracht gewesen wäre. Dies bestätigte sein Kollege Sascha Stegemann am Sonntag in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ nach einem Gespräch mit seinem Kollegen. Eine härtere Strafe hätte der Unparteiische nicht aussprechen können. „Das Regelwerk sieht ausschließlich eine Gelbe Karte vor. Es ist eine Unsportlichkeit, keine grobe Unsportlichkeit“, erklärte Stegemann. Rafati empfiehlt, dass man Spieler für solche Vergehen nachträglich sperrt. Eine Sperre habe einen erzieherischen Effekt, meinte der 52-Jährige.

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