„Im Sinne von Mike“

von Redaktion

Starbulls nach der Schockdiagnose

Rosenheim – „Wir spielen auch für Mike Glemser”, sagte Rosenheims Kapitän Dominik Daxlberger nach der Pressekonferenz, als die schwere Verletzung des 25-jährigen Starbulls-Stürmers öffentlich gemacht wurde. Glemser ist nach dem Sturz in die Bande beim Spiel in Riessersee Anfang Februar vom Hals abwärts gelähmt und muss immer noch beatmet werden. Die Starbulls haben eine Spendenaktion (www.starbulls.de/bestrong) ins Leben gerufen, die Hilfsbereitschaft ist riesig. Bis Montagmittag waren über 375 000 Euro auf dem Konto, die ersten 250 000 Euro waren in knapp 30 Stunden geschafft.

Die Mannschaft hat die Schockdiagnose einigermaßen gut weggesteckt. „Wir sprechen in der Kabine viel miteinander. Das hilft”, sagt Verteidiger Steffen Tölzer, der seinen Mitspieler in Murnau besucht hat. Natürlich wurde auch weiter Eishockey gespielt und „das im Sinne von Mike. Er ist über unsere Ergebnisse informiert“, verrät Tölzer, der als stellvertretender Kapitän nach dem 6:2-Sieg in Höchstadt eine Spende der HEC-Fans entgegennahm. Zwei Tage vorher ließen die Starbulls zu Hause gegen Peiting nichts anbrennen und siegten 4:1. In Höchstadt stellten sie einen Vereinsrekord auf: Vier Tore innerhalb von 3:14 Minuten. HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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