FUSSBALL IN KÜRZE

Frankfurt tobt nach Fan-Ausschluss Scheuer: Schon wieder entlassen

von Redaktion

Der fragwürdige Ausschluss der Anhänger von Eintracht Frankfurt vom Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim SSC Neapel hat beim Bundesligisten heftige Reaktionen ausgelöst. „Es ist ein schwerer und nicht hinnehmbarer Eingriff durch die italienischen Sicherheitsbehörden in die Durchführung und Kultur der europäischen Clubwettbewerbe“, kritisierte Axel Hellmann in seiner Doppelfunktion als Eintracht-Vorstand und Geschäftsführer der DFL den angekündigten Erlass des italienischen Innenministeriums. Die Eintracht war zuvor von der UEFA darüber informiert worden, dass eine Verfügung gegen den Spitzenreiter der Serie A erlassen werde, wonach dieser keine Tickets für die Partie am 15. März an Frankfurter Fans verkaufen darf. Begründet wurde dies mit Sicherheitsbedenken. Nach Angaben der Hessen soll dieses Verbot auch das Gästekontingent von 2700 Karten umfassen, welches der Eintracht gemäß den UEFA-Regeln zustünde. „Es gleicht einem Offenbarungseid des italienischen Staates, dass er sich nicht in der Lage sieht, ein mehrere Monate feststehendes Champions-League-Spiel sicher durchzuführen. Es sei denn, dass andere Interessen hier eine Rolle gespielt haben“, sagte Hellmann. Zugleich appellierte er an die UEFA, ihre Wettbewerbe zu schützen.

Das Engagement von Jens Scheuer beim englischen Frauen-Erstligisten Brighton & Hove Albion ist schon wieder vorbei. Der Tabellenvorletzte teilte mit, dass man sich in gegenseitigem Einvernehmen auf eine Trennung geeinigt habe. Der ehemalige Meistertrainer der Bayern-Frauen hatte den Posten erst Ende Dezember übernommen.

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