Playoffs in weiter Ferne

von Redaktion

Bayern lässt in der Euroleague Federn

München – Nach der nächsten Auswärtsniederlage bei Olympiakos Piräus sind die Chancen der FC-Bayern-Basketballer auf eine Teilnahme an den Euroleague-Playoffs verschwindend gering. Am Donnerstag verloren die Münchner deutlich mit 74:102 (35:55) gegen den Tabellenführer aus Griechenland. „Diesmal war die Aufgabe für meine Spieler zu groß“, sagte Trainer Andrea Trinchieri nach dem Spiel. „Wir haben versucht, einen Weg zu finden, haben es aber nicht geschafft.“

Für seine Mannschaft ist es die vierte Auswärtsniederlage nacheinander und die höchste Saisonpleite. Die Münchner belegen nach 28 Spielen Rang 15. Nur die ersten acht Mannschaften der Tabelle erreichen die Playoffs.

Vor 10 000 Fans lagen die Bayern im ersten Viertel gegen die Griechen schnell klar zurück, nach fünf Minuten stand ein 0:15 auf der Tafel. „Im zweiten und dritten Viertel waren wir besser“, sagte Trinchieri, musste sich aber auch eingestehen: „Das war gegen das derzeit beste Team der Euroleague definitiv nicht genug.“

Die Münchner mussten am Donnerstag auf vier Spieler der Starting Five verzichten. Neben Kapitän Vladimir Lucic und den Forwards Augustine Rubit und Elias Harris fehlten auch die Guards Nick Weiler-Babb und Corey Walden. Zwar fanden die Münchner mehr und mehr ins Spiel, doch die Hürde Piräus war zu hoch. „Das ist eine harte Niederlage für uns“, sagte auch Bayern-Guard Ognjen Jaramaz. „Aber wir müssen den Kopf oben lassen, denn wir hatten gute Spiele zuvor. Jetzt gilt es sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren.“ Am Samstag tritt der FC Bayern in der Basketball-Bundesliga in Bayreuth an. Hier sind die Münchner in der Spitzengruppe aussichtsreich auf Kurs und zeigen sich seit dem Pokalsieg in Oldenburg deutlich verbessert.  dpa

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