Bundestrainer Hansi Flick hat die Nicht-Berücksichtigung von Nationalspieler Leroy Sané für die anstehenden Länderspiele mit aktuell eher geringen Einsatzchancen für den Profi von Bayern München erklärt. „Das große Saisonfinale steht an, aber für uns ist auch wichtig, dass die Spieler nicht nur trainieren, sondern spielen. Diese Möglichkeit hätten bei uns nicht alle gehabt“, sagte Flick.
Man müsse im Leben Entscheidungen treffen, ergänzte der Bundestrainer, „wir haben uns für Serge Gnabry entschieden“. Der Münchner Offensivspieler steht im Gegensatz zu seinem Klubkollegen Sané im Aufgebot für die DFB-Duelle. Flick verzichtete allerdings auf mehrere etablierte Stars. „Uns ist bewusst, dass wir eine Stabilität brauchen und Spieler brauchen, die vorangehen sollen. Aber wir brauchen auch Möglichkeiten und Optionen für jede Position, man sieht ja mit Jamal, wie schnell es geht.“
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann war beim Thema Sané am vergangenen Freitag noch ausgewichen. „Das müssen Sie Hansi fragen, das ist nicht meine Baustelle, ich nominiere ja nicht“, sagte er. Flick habe es ihm „erklärt, aber das bleibt unter uns. Wir sprechen vertraulich über die Dinge.“