Einige Herren steigern sich gewaltig

von Redaktion

Starbulls benötigen zum Playoff-Auftakt einen wahren Kraftakt

Rosenheim – Was die einen freut, ist den anderen ein Graus – und umgekehrt. Das zeigt sich auch in der Play-off-Serie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Icefighters aus Leipzig. Waren beide Teams aus ihren Hauptrunden dafür bekannt, defensiv hervorragend zu funktionieren, so lieferte das erste Aufeinandertreffen vor mehr als 4100 begeisterten Fans in Rosenheim ein wahres Torspektakel. Am Ende waren es beim 6:4-Erfolg der Starbulls zehn Treffer – und zwei unzufriedene Trainer.

„Für die Fans war es ein tolles Spiel, für uns Trainer nicht“, merkte Starbulls-Coach Jari Pasanen dann auch an. Seine Mannschaft benötigte gegen den Tabellensiebten aus der Nord-Oberliga schon einen Kraftakt im letzten Spielabschnitt, um aus einem 1:3-Rückstand noch den wichtigen ersten Sieg zu landen.

Wesentlich wohlgelaunter war der finnische Coach der Rosenheimer dann nach dem 3:1-Erfolg seines Teams im zweiten Spiel der Serie. In Leipzig konnte Andi Mechel, der während der ersten Begegnung für den verletzt ausgeschiedenen Tomas Pöpperle übernommen hatte, lange Zeit sogar auf einen Shutout hoffen, ehe ihn die Sachsen doch noch überwinden konnten. Die Starbulls hatten sich aber die Ansage ihres Trainers („Einige Herren müssen sich gewaltig steigern“) zu Herzen genommen und stellten Pasanen dann auch zufrieden: „Es waren zwei Mannschaften, die sehr gut defensiv gespielt haben.“ Sein Team dann noch etwas besser.

Heute können sich die Starbulls nun ein paar spielfreie Tage sichern. In Rosenheim soll mit dem dritten Erfolg der Sieg in der Serie gelingen. THOMAS NEUMEIER

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