Oldie Ibrahimovic: Lust auf die EM in Deutschland

von Redaktion

Start der Qualifikation: Belgiens neuer Nationaltrainer Tedesco ernennt De Bruyne zum Kapitän

Stockholm – Der schwedische Altstar Zlatan Ibrahimovic glaubt an seine Teilnahme an der EM 2024 in Deutschland. „Ich denke von Tag zu Tag. Wenn ich mich gut fühle und vom Trainer nominiert werde, dann werde ich ihm, der Mannschaft und meinem Land bestmöglich helfen“, sagte der 41 Jahre alte Stürmer vor dem Auftakt in der EM-Qualifikation gegen Belgien an diesem Freitag in Stockholm (Gruppe F).

Nach langer Verletzungspause hat ihn Nationalcoach Janne Anderson für die Partien gegen Belgien und Aserbaidschan (27. März) wieder ins Aufgebot berufen. Nachdem sein verletztes Knie neun Monate lang angeschwollen gewesen war, sei vor einem Monat „plötzlich“ etwas passiert, „dann wurde alles gut“, schilderte Ibrahimovic: „Daraus habe ich viel Energie gezogen.“ Inzwischen könne er sich wieder normal bewegen.

Ibrahimovic hatte sein 121. und bislang letztes Länderspiel im März 2022 bestritten, damals unterlag Schweden in den Playoffs zur WM in Katar Polen (0:2). Mit 62 Toren ist „Ibra“ Rekordschütze seines Landes. In der Serie A schwang er sich am vergangenen Samstag bei seinem Startelf-Comeback für den AC Mailand gegen Udine (1:3) mit 41 Jahren und 166 Tagen zum ältesten Torschützen der Liga-Geschichte auf.

Zum neuen Kapitän der belgischen Nationalmannschaft ist derweil Manchester-City-Star Kevin De Bruyne ernannt worden. Diese Entscheidung des neuen Nationaltrainers Domenico Tedesco bestätigte der belgische Verband vor den ersten beiden Spielen des deutschen Coaches auf der Bank der Roten Teufel am Freitag in Schweden und vier Tage später (28. März) in Köln gegen Deutschland. De Bruyne tritt die Nachfolge von Eden Hazard an. Der Routinier von Real Madrid war nach Belgiens enttäuschendem Vorrunden-Aus bei der WM in Katar aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Italiens neuer Anlauf – Mancini in Sorge

Bereits an diesem Donnerstag empfängt Titelverteidiger Italien die Three Lions aus England zur Neuauflage des EM-Finales von 2021. Der Triumph von London scheint für die Italiener eine Ewigkeit her. Es folgte der blamable Absturz auf dem Weg zur WM, nun nimmt die Squadra Azzurra einen neuen Anlauf – begleitet von Zweifeln. Beim Titelverteidiger grübelt man über die Zukunft des italienischen Fußballs. Ja, derzeit mischen die SSC Neapel, Inter und AC Mailand die Champions League auf. Aber nein, das beruhigt Nationaltrainer Roberto Mancini bei seiner Aufbau-Mission keineswegs. Die drei Clubs hätten „vielleicht sieben oder acht Italiener im Team. Das ist die Realität, und wir müssen etwas ändern“, mahnte Mancini. Der italienische Fußball sei noch „nicht wiedergeboren worden“. Die Partie gegen England dürfte einen ersten Hinweis geben, wo Italien aktuell steht.  sid

Artikel 9 von 11