Während Yann Sommer am Samstag mit der Schweizer Nationalmannschaft gegen Belarus gefordert ist, weilt sein Nationalmannschaftskollege Gregor Kobel in Dortmund. Der Eidgenosse in Reihen des Tabellenführers BVB befindet sich in einem Wettlauf gegen die Zeit, um zum Liga-Gipfel am 1. April beim FC Bayern fit zu sein. Es ist zu hören, dass es gut aussieht und die Oberschenkelprobleme, die den 25-Jährigen zuletzt ausbremsten, in eineinhalb Wochen behoben sein sollen. Es sieht also so aus, als komme es im Topspiel zum Schweizer Torwart-Duell, auf das Sommer sich so freut.
„Ich spiele nicht nur gegen Greg“, sagte der Bayern-Keeper der „Sport Bild“, aber der 34-Jährige gibt zu: „Es ist schon cool, dass zwei Schweizer Torhüter in so einem Spitzenspiel im Tor stehen.“ Für den Keeper, der seine Zukunft nach der Rückkehr von Manuel Neuer offen lässt („will Dinge im Hier und Jetzt beeinflussen“), ist die Partie ohnehin ein „Statement-Spiel, in dem man viel zeigen kann, was Selbstvertrauen, Emotionen und die Situation in der Liga angeht“. Sommer kündigt an: „Es wird heiß hergehen“ – und hofft, dass Dortmund nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum „maximalen Erfolg“ ist. Er selbst spürt große Gier und peilt das Triple an: „Ich will diese Trophäe nach oben recken.“ Das kann Kobel heuer nicht mehr schaffen. H. RAIF