Rücken zur Wand

von Redaktion

VOLLEYBALL Münchner Teams chancenlos

München – Stark begonnen, allerdings noch stärker nachgelassen. Im Hinspiel des Play off-Viertelfinales verloren die WWK Volleys Herrsching in Düren mit 1:3 (25:23, 17:25, 21:25, 21:25). Damit stehen die Oberbayern am 4. April im Audi Dome bereits mit dem Rücken zur Wand.

Cheftrainer Thomas Ranner versuchte nach der Niederlage Normalität auszustrahlen. „Grundsätzlich hat sich für uns nichts geändert. Wir brauchen beim Rückspiel einen Sieg und dann noch einen in Düren.“ An einigen Elementen müsse man noch arbeiten, befand Ranner. Zudem muss dann bei den Herrschingern auch mehr als nur Stijn van Tilburg funktionieren. Der niederländische Diagonalangreifer war mit 24 Punkten der gefährlichste Angreifer. Alle anderen Angreifer spielten unter ihrer Form. Anders bei Düren, wo Zuspieler und Gold-MVP Tomas Kocian alle seine Angreifer in Szene setzen konnte. Nach 106 Minuten machte Deutschlands Volleyballer des Jahres, Tobias Brand, den Deckel auf die einseitige Partie.

Nicht den Ansatz einer Überraschung gab es im Playoff-Viertelfinale zwischen Titelverteidiger Berlin Volleys und dem TSV Haching München: Der Primus aus der Hauptstadt besiegte den Tabellenachten aus Oberbayern vor der angesichts nicht zu erwartender Dramatik stattlichen Kulisse von 3519 Zuschauern erwartet klar mit 3:0 (25:16, 25:19, 25:10). Die Hoffnung, am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) im Rückspiel zu Hause eine weitere Niederlage und damit das Saison-Aus zu verhindern, ist gleich null.  ds, um

Artikel 9 von 11