Turbulenter Auftakt

von Redaktion

MotoGP: Bagnaia dominiert – Marquez sogt für Aufsehen

Portimao – Weltmeister Francesco Bagnaia hat das erste Sprintrennen in der Geschichte der MotoGP gewonnen. Beim Großen Preis von Portugal in Portimao setzte sich der Ducati-Pilot aus Italien vor Jorge Martin Ducati) und Marc Marquez (beide Spanien) auf der eigentlich unterlegenen Honda durch. Auch im Hauptrennen am Sonntag war Bagnaia nicht zu schlagen.

Nach einer enttäuschenden Vorbereitung war der achtmalige Weltmeister Marquez im Qualifying überraschend auf die Pole Position gefahren. „Ich kann es nicht erklären. Ich verstehe es nicht“, sagte der Honda-Pilot ungläubig. Im Sprint hielt er sich dann hartnäckig in der Spitzengruppe und erkämpfte den Podestplatz. Am Sonntag lief es weniger rund. Marquez verschätzte sich in Kurve drei und touchiert erst einen Konkurrenten und krachte dann auch noch direkt in Miguel Oliveira, der böse stürzte.

Bereits das Training am Freitag war vom Sturz des Spaniers Pol Espargaro überschattet worden. Der KTM-Pilot erlitt neben einer Kieferfraktur auch den Bruch eines Rückenwirbels sowie eine Lungenquetschung. Espargaro werde wohl „anderthalb bis zwei Monate“ fehlen, diese Neuigkeit sei „positiv, wenn man das nach so einem Crash sagen kann“, so Teamchef Herve Poncharal Espargaro müsse „auf jeden Fall“ am Kiefer operiert werden.

Kurzfristig gänzlich verzichten auf sein Comeback in der Moto2 musste der Deutsche Lukas Tulovic, auch er war am vergangenen Wochenende bei Testfahrten gestürzt. „Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe mich röntgen lassen. Gebrochen ist nichts, die Knochen sind okay“, sagte Tulovic, ohne aber eine genau Diagnose nennen zu können. „So genau weiß ich selber nicht, was es ist.“ sid, mm

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