Cape Epic in Südafrika: Über Stock, Stein und durch Schlamm, aber nicht an die Spitze – Deutsche werden Zweiter

von Redaktion

Das letzte Rennen gewonnen, den Titel verloren: Im Schlamm und Staub Südafrikas haben die deutschen Mountainbiker Lukas Baum (r. o.) und Georg Egger von Speed Company Racing den zweiten Platz beim berüchtigten Cape Epic erfahren. Sie gewannen zwar die letzte der sieben Etappen der „Tour de France der Mountainbiker“, die Zeit reichte allerdings nicht, um noch Gesamt-Erster zu werden.

Denn der Vorsprung der führenden Matthew Beers (Südafrika) und Christopher Blevins (USA), die am letzten Tag mit zehn Sekunden Rückstand Zweiter wurden, war zu groß – letztendlich drei Minuten und 49 Sekunden.

Letztes Jahr war Egger/Baum die Aufholjagd am letzten Tag noch gelungen, damals hatten sie den Lenggrieser Andreas Seewald (31) und seinen tschechischen Partner Martin Stosek noch abgefangen. Dieses Jahr hatte das Duo von Canyon Northwave mit der prestigeträchtigen Entscheidung weniger zu tun: insgesamt Fünfter wurden die beiden mit über 49 Minuten Rückstand. Das Cape Epic gilt als härtestes Mountainbike-Rennen der Welt: Über 2000 Höhenmeter müssen bei manchen Etappen bewältigt werden bei gleichzeitig teilweise über 100 Kilometern an Distanz. Erbracht werden muss diese Leistung in anspruchsvollem Gelände und bei teilweise erdrückender Hitze. fotos: cape Epic/clarke

Artikel 7 von 11