Garmisch-Partenkirchen – Mit einem „sweep“, also der erforderlichen Anzahl an Siegen ohne Widerworte des Gegners, zog der SC Riessersee in das Playoff-Viertelfinale ein. Dort trifft der Altmeister auf die hoch gehandelten, weil monetär potenten und dementsprechend namhaft bestückten Hannover Scorpions.
Das erste Aufeinandertreffen findet bereits heute abend (20.00 Uhr) statt. Die Heimspieltermine sind Freitag bzw. Dienstag. Was in diesem Duell sicher ist: Die Garmisch-Partenkirchner sind Außenseiter und werden sich etwas einfallen lassen müssen, um der Truppe von Kevin Gaudet in hinreichendem Maße Paroli bieten zu können. Die Scorpions sind gespickt mit vormaligen DEL und DEL2-Akteuren, der Aufstieg das proklamierte Ziel der Niedersachsen.
Vieles im Spiel wird von der Paradereihe des SCR abhängen, die sich in der letzten Runde in äußerst ansprechender und effizienter Form präsentierte. 26 Scorerpunkte lieferten Robin Soudek (elf), Lubor Dibelka (zehn) und Kevin Slezak in den drei Partien gegen die Hamburg Crocodiles. Nicht minder stark in Erscheinung als die Genannten trat Alexander Höller, unter anderem wegen seines last-minute Ausgleichs und dem Overtime-Treffers im ersten Spiel.
Selbiges war das einzige der drei Aufeinandertreffen mit maximalen Schwierigkeiten für die Werdenfelser. Das lag unter anderem an der Tatsache, das sie gut zwei Drittel Zeit benötigten, um in den nötigen Playoff-Modus zu kommen. Diese Zeit werden sie von den Scorpions nun mit Sicherheit nicht bekommen. OLIVER RABUSER