Miesbach – Der TEV Miesbach steht im Bayernliga-Endspiel gegen den EHC Königsbrunn nach den ersten beiden Duellen der Best of Five-Serie bereits mit dem Rücken zur Wand. Am Freitag führten die Kreisstädter beim ersten Aufeinandertreffen im Augsburger Vorort nach dem ersten Drittel bereits mit 0:3, mussten sich aber am Ende noch mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben.
Zwei Tage später beim Heimspiel in Miesbach entschieden die Special Teams die Partie zu Gunsten der Pinguine. Zwei Shorthander von Tim Bullnheimer und ein Überzahl-Tor von Tom Prokopovics brachten die Gäste mit 0:3 in Front. Ein Doppelpack von Felix Feuerreiter sorgte beim TEV im Schlussabschnitt noch einmal für Hoffnung. Die Entscheidung brachte im Mia-helfn-zamm-Stadion, das zum dritten Mal in Folge ausverkauft war, aber ein Empty Net Goal zum 2:4-Endstand.
Bereits im Viertelfinale gegen Amberg und im Halbfinale gegen Erding waren die Miesbacher allerdings bei Matchpuck des Gegners zurückgekommen und hatten die Serie gedreht. Die Bayrische Meisterschaft, ist nach dem Titelgewinn von Zweibrücken in Baden-Württemberg, das bereits auf sein Aufstiegsrecht verzichtet hat, gleichbedeutend mit dem Aufstiegsrecht in die Oberliga Süd ist. „Die Serie sieht aktuell deutlicher aus, als sie wirklich ist. Wir geben nicht auf und kämpfen“, sagt TEV-Coach Michael Baindl vor dem dritten Finale. ts