Nur Kleinigkeiten fehlen

von Redaktion

Peiting ist ausgeschieden – und muss Rücktritte verkraften

Peiting – Aus und vorbei: Die Saison 2022/23 ist für den Eishockey-Oberligisten EC Peiting Geschichte. Im vierten Play-off-Duell mit den Tilburg Trappers unterlag das Team von Anton Saal zum dritten Mal – und war damit raus.

Die Gesichter der Spieler und Trainer nach dem 4:6 auf eigenem Eis sprachen Bände. Die Enttäuschung war riesig, der Frust groß. Das Team hatte sich mit den Niederländern einen heißen Kampf geliefert. Da gab es selbst vom Coach der Gegner Lob: „Was ich gesehen habe in vier Spielen: Alles sieht gut aus hier in Peiting“, sagte Doug Mason. Saal mache es „sehr gut mit den jungen Leuten“.

Wahrlich hat der ECP erneut gezeigt, dass er Talente aufbauen und integrieren kann. Sowohl Youngster als auch alte Hasen gaben in den Play-offs alles. „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die unbedingt gewinnen wollte, die gebrannt hat, die um jeden Zentimeter Eis gekämpft hat“, sagte Saal. „Am Schluss reichte es eben nicht. Es sind oft Kleinigkeiten, die eine Serie entscheiden.“

Und die letztlich auch den Zeitpunkt für das Karriereende von Goalie Florian Hechenrieder und Verteidiger Tim Rohrbach festlegten. Mit ihnen verliere der ECP nicht nur starke Spieler. „Es sind auch zwei Persönlichkeiten, die uns aus der Kabine genommen werden“, sagte Saal, der versicherte: „Junge Spieler rutschen nach.“ So, wie auch in der Vergangenheit immer wieder Talente aufrückten. „Ich glaube, die Hälfte meines Teams heuer hat noch keine Play-offs gespielt“, schätzte Saal. „Die müssen jetzt wieder aufstehen. Ich weiß, das ist schwer.“ Aber kommende Saison gehe es weiter. „Da müssen sie wieder angreifen.“ KATRIN KLEINSCHMIDT

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