Ein starkes Viertel ist genug

von Redaktion

Bayern Baskets bezwingen Ludwigsburg

München – Es war ja die altbekannte Frage: Wie viel war noch im Tank bei den Basketballern des FC Bayern nach einer weiteren Doppelschicht in Europa. Am Sonntagabend war klar – es war genug. Genug für ein souveränes 89:72 (40:34) über die Riesen Ludwigsburg. Ein Sieg, mit dem sich die Bayern als Tabellendritter neun Spiele vor dem Hauptrundenende vielleicht vorentscheidend von ihren Verfolgern absetzten.

Nick Weiler-Babb freute sich vor allem über die Leistungssteigerung nach dem Wechsel. „Wir waren am Anfang ein bisschen faul“, sagte er, „aber wir haben unseren Weg gefunden.“

Tatsächlich knirschte es zunächst im, mit 6117 Zuschauern bestens gefüllten Audi Dome. Ludwigsburg spielte zwar nicht mit der Wucht, mit der man den FC Bayern im Hinspiel die schlimmste Nuss dieser Spielzeit zu knacken gab. Aber die Gäste drückten aufs Tempo wo immer es ging. Und sie hatten den wuseligen Jonathan Dunn, der mit seinen 20 Punkten immerhin der Topscorer des Abends war.

Aber es ist ein Merkmal über weite Strecken dieser Bundesliga-Spielzeit- Die Bayern müssen nicht in Bestbesetzung sein. Wenn sie Intensität und Physis nach oben fahren, dann gibt es wenige Teams auf nationaler Ebene, die Schritt halten können. Und so reichte letztlich ein starkes Schlussviertel. Mit 31:18 überfuhren die, immer noch merklich ersatzgeschwächten Münchner da den Immer-Mal-Wieder-Angstgegner. Trainer Josh King zuckte mit den Schultern. „Wir waren eigentlich im Spiel, aber dann sind wir mit der Aggressivität nicht mehr klar gekommen.

Für die Bayern geht es bereits am Dienstag weiter – dann wartet das Nachholspiel in Ulm.  rp

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