FUSSBALL IN KÜRZE

Trauer um Buffy Ettmayer Leicester trennt sich von Coach Rodgers

von Redaktion

Der VfB Stuttgart und der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) trauern um den ehemaligen Spieler Johann „Buffy“ Ettmayer. Der Österreicher starb am Samstag im Alter von 76 Jahren, wie ein Sprecher des Bundesligisten bestätigte. „Mit Buffy Ettmayer hat der VfB Stuttgart einen verdienten Spieler und eine große Persönlichkeit verloren. Der VfB wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren“, schrieb der Verein.

Ettmayer, dessen Spitzname „Buffy“ lautete, spielte zwischen 1971 und 1975 für den VfB und erzielte in 97 Einsätzen 34 Tore. Im Januar 1974 schoss er das Tor des Monats, das gleichzeitig auch der 10 000. Treffer in der Geschichte der Bundesliga war. Ettmayer, der zwischenzeitlich auch die Kapitänsbinde trug, war für seine Sprüche und seinen ungewöhnlichen Körperbau bekannt. Mehr als 80 Kilogramm verteilten sich auf gerade einmal 1,72 Meter Körpergröße. „Ettmayer war nicht nur für sein trickreiches Spiel, sondern auch für seinen legendären Schmäh bekannt und beliebt“, schrieb der ÖFB.

Nach dem Abstieg der Stuttgarter wechselte der ehemalige Nationalspieler zum Hamburger SV. Mit den Hanseaten wurde der gebürtige Wiener DFB-Pokalsieger und gewann den Europapokal der Pokalsieger. Seine Laufbahn beendete er in tieferklassigen Ligen beim Freiburger FC und beim SV Göppingen.

Der frühere englische Meister Leicester City hat sich von Cheftrainer Brendan Rodgers, 50, getrennt. Rodgers hatte die Mannschaft Anfang 2019 übernommen und 2021 zum Titel im FA Cup geführt. In der laufenden Saison der Premier League kämpft Leicester gegen den Abstieg. Übergangsweise übernehmen Adam Sadler and Mike Stowell den Trainerposten, wie der Club mitteilte.

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