Joker Millot rettet Hoeneß’ Einstand

von Redaktion

1:0 – Stuttgarter werfen beim Debüt des neuen VfB-Trainers Nürnberg aus dem Pokal

Nürnberg – Sebastian Hoeneß hat als Trainer des VfB Stuttgart einen glanzlosen Einstandssieg gefeiert und die Schwaben ins Halbfinale des DFB-Pokals geführt. Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga siegte beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg 1:0 (0:0) und schaffte erstmals seit 2013 den Sprung unter die besten Vier. Der eingewechselte Enzo Millot erlöste die Schwaben in einer lange ausgeglichenen Partie in der 83. Minute. „Es war ein Arbeitssieg, aber ein verdienter“, sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth.

In den Anfangsminuten spielte sich das Geschehen ausschließlich zwischen den Strafräumen ab, Duelle im Mittelfeld bestimmten die Partie. Die Stuttgarter, bei denen Hoeneß Atakan Karazor, Luca Pfeiffer, Chris Führich und Borna Sosa neu in die Startelf beorderte, waren leicht überlegen – ins vordere Drittel gelangten die Gäste gegen gut verteidigende Franken um FCN-Debütant Jannes Horn aber nur selten. Ab Mitte der ersten Halbzeit wechselten sich die Drangphasen dann ab, Großchancen blieben aber Mangelware.

Was auch immer Hoeneß den Stuttgartern in seiner ersten Halbzeitansprache gesagt hatte, es wirkte: Der Bundesligist zeigte plötzlich den angekündigten Offensivfußball und kam durch einen Kopfball von Waldemar Anton (53.) zu seiner ersten Großchance. Die Einwechslung von Serhou Guirassy belebte das Stuttgarter Offensivspiel weiter. FCN-Keeper Peter Vindahl (71.) parierte zweimal stark gegen den Mittelstürmer. Als dann schon alles auf eine Verlängerung hindeutete, erlöste der kurz zuvor eingewechselte Joker Millot die Gäste und bescherte Hoeneß einen erfolgreichen Einstand.  dpa

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