Zwei „coole“ Spiele

von Redaktion

DFB-Frauen gegen Brasilien und Niederlande

Frankfurt/Main – Kapitänin und Torjägerin Alexandra Popp posierte bei den Marketingtagen in der DFB-Akademie in Frankfurt schon mal beim Torjubel, umringt von strahlenden Mitspielerinnen. So möchte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ihr Nationalteam natürlich auch in den Härtetests gegen die Niederlande an diesem Freitag (20.00 Uhr/Livestream auf sportstudio.de) in Sittard und gegen Brasilien am kommenden Dienstag (18.00 Uhr/ARD) in Nürnberg sehen.

„Das sind zwei Teams, die uns stressen werden“, prophezeite die 55-Jährige. „Diese Erfahrungen brauchen unsere Spielerinnen. Wir sind auch bereit, Fehler in Kauf zu nehmen.“ Voss-Tecklenburg geht jedenfalls gestärkt in die wichtige Phase der WM-Vorbereitung: Am Montag verkündete der Deutsche Fußball-Bund, dass ihr Vertrag bis zur EM 2025, die die UEFA inzwischen an die Schweiz vergeben hat, verlängert wurde.

„Wir spüren absolut, dass es jetzt Richtung WM geht“, sagte die Wolfsburger Torhüterin Merle Frohms . „Wir haben als Nationalmannschaft nicht mehr so viel Zeit. Jeder gemeinsame Tag hier ist sehr wertvoll.“ Gegen die Niederlande mit Trainer Andries Jonker, der auch schon die Männer des VfL Wolfsburg trainierte und seit September für die Oranje-Frauen verantwortlich ist, wolle man „dominant“ auftreten. Am 24. Juni und 7. Juli stehen im Rahmen der WM-Vorbereitung in Herzogenaurach noch zwei Heimspiele gegen bisher nicht genannte Gegner an. Am 11. Juli ist dann Abflug nach Australien.

Nach dem etwas ernüchternden 0:0 in Duisburg gegen Schweden im ersten Länderspiel des Jahres bieten Ex-Europameister Niederlande und vor allem Brasilien interessante Standortbestimmungen. Die Vize-Weltmeisterinnen von 2007 gewannen im vergangenen Jahr das Finale der Copa América gegen Kolumbien – Vorrundengegner der deutschen Auswahl neben Marokko und Südkorea bei der Weltmeisterschaft vom 20. Juli bis 20. August in Australien und Neuseeland.

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