München – Wie so oft appellierte Maurizio Jacobacci, Trainer des TSV 1860, vor dem Spiel gegen den VfL Osnabrück an den Siegeswillen seiner Löwen. An den Willen, der wichtig werden könnte – auch, um Schmerzen auszuhalten. Denn die Lila-Weißen haben von den Topteams der 3. Liga die meisten Fouls vorzuweisen. Sechzig hingegen ist die dritthäufigst gefoulte Mannschaft.
Oder wie es Jacobacci ausdrückte: „Wir sind schon auch liebe Burschen.“ Doch allzu lieb will man gegen die Mannschaft von Tobias Schweinsteiger nicht sein, sondern wieder die Mentalität aus dem Ingolstadt-Spiel (3:1 für 1860) abrufen. Die war „eigentlich hervorragend“, sagte Jacobacci. Der Löwen-Coach will endlich den ersten Heimsieg seiner Amtszeit, fordert: „Spielen, um zu siegen.“ Gleichzeitig warnte Jacobacci: „Osnabrück ist eine Mannschaft, die Wucht hat.“ Und eine, die ebenfalls gewinnen will, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten. jals