Hau ma mal

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Ab sofort gilt wieder die alte Weisheit: Der FC Bayern kann sich nur selbst schlagen! In einem Mix aus „Schlager der Woche“ und „Schlag den Star“ hat Frust-Stürmer Sadio Mané nach der Pep-Pleite in der Kabine die Lippe von Kollege Leroy Sané umgestaltet. Dabei galt das abgewandelte Motto „Hau ma mal“ vom Franzl, das schon vor einem Vierteljahrhundert Lothar Matthäus und Bixente Lizarazu inspiriert hat. Olli und Brazzo fordern jetzt die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und ein Ende des Hiebeskummers. Der schlagkräftige Mané hat sich aber zumindest ein klein wenig Lob verdient. Denn erstens ist er bei diesem Treffer ausnahmsweise mal nicht im Abseits gestanden. Und zweitens war er nicht Skifahren, wie bei FCB-Sündern üblich. Wobei das ja die logische und ultimative Krönung dieser vermaledeiten Saison wäre: „Bayern-Star: Prügelei am Skilift.“

Artikel 2 von 11