Überraschungswechsel: Bittner nach München

von Redaktion

München – Im Magentasport-Interview verwies Wolfsburgs Verteidiger Dominik Bittner auf die nächsten Tage. In denen werde sich entscheiden, wie sein weiterer Weg aussehe. Es hat sich herumgesprochen, dass der 30-Jährige die Grizzlys verlassen wird, schon nach der Deutschland-Cup-Pause im November soll er bei einem anderen Club unterschrieben haben. Die Spekulationen gingen bisher in Richtung der Eisbären Berlin.

Doch die sind nicht der nächste Arbeitgeber des gebürtigen Weilheimers, sondern, Überraschung: Er wechselt zu dem Verein, gegen den er bis Mittwochabend in einer intensiven Siebener-Serie letztlich vergeblich um den Einzug in die Finals gekämpft hat – zum EHC München. „Was er da will, weiß ich nicht“, sagt Wolfsburgs Geschäftsführer Charly Flieg-auf. Denn in der schon dicht besetzten Abwehrriege wird die Rolle des Kämpfers, der bei den Grizzlys auch in den „special teams“ bei Über- und Unterzahl eingesetzt wurde, wohl eine kleinere sein.

Andererseits sollte man Bittner nicht unterschätzen. Seine Karriere verlief lang unter dem Radar, in vier Jahren Mannheim gab es kaum Wertschätzung. Bei Schwenningen und Wolfsburg spielte er sich dann ins Nationalteam, zu den letzten zwei WMs und Olympia 2022. Er ist ein stabiler Typ, den auch Schmähungen aus dem Publikum – in München schon geschehen – nicht irritieren.

Aus Mannheim sind neben Nico Krämmer (29, bereits fix) auch Markus Eisenschmid (28) und Tim Wohlgemuth (23) im Gespräch – alle Stürmer. GÜNTER KLEIN

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