Wagner und die Cojones

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Haching-Trainer Sandro Wagner weiß, was dem FC Bayern fehlt – nämlich die Leidenschaft, die Leiden schafft. Er kritisiert heftig, dass sich Joshua Kimmich vor dem ManCity-1:0 vorsichtshalber weggedreht hat. Ein Wagner war da aus anderem Holz geschnitzt: „Da will ich blocken und den Ball am liebsten ins Gesicht oder in die Eier, weil ich mich auf so einen Schmerz freue.“ Beinhart-Sandro sagt dann höchstens „New Balls, please“, und weiter geht’s. Er will sich künftig als Assistenz-Painer (Englisch: Schmerz) beim FCB darum kümmern, dass die Tuchelspieler wieder echte Kerle werden. Denn was gibt’s Schöneres als einen Wadenbeinbruch? Schon beim Rückspiel sollen sich die Bayern mit allen Bällen in die Bälle werfen und Pep einen unvergesslichen Aprilschmerz bescheren. Und ganz ehrlich, Olli Kahn: Cojones oder Halbfinale? Manchmal muss man sich entscheiden.

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