IN KÜRZE

Golden State mit nächster Pleite Sabalenka: „Würde den Krieg stoppen“

von Redaktion

Basketball

Titelverteidiger Golden State Warriors hat einen Fehlstart in der ersten Runde der NBA-Play-offs hingelegt und auch das zweite Spiel in Sacramento verloren. Bei den Kings, nach 17 Jahren erstmals wieder in den Play-offs vertreten, unterlag das Team um Superstar Stephen Curry beim 106:114 erneut. Die Best-of-seven-Serie wechselt nun für Spiel drei und vier in die Arena der Warriors, vor heimischer Kulisse steht Golden State gehörig unter Druck. Im kalifornischen Duell reichten den Warriors 28 Punkte ihres Franchise-Players Curry nicht, bei den Kings überzeugten vor allem Center Domantas Sabonis und Spielmacher De’Aaron Fox mit je 24 Punkten. Neben den Kings fuhren auch die Philadelphia 76ers ihren zweiten Sieg im zweiten Play-off-Spiel ein, gegen die Brooklyn Nets setzten sich die Sixers mit 96:84 durch.

Tennis

Die belarussische Australian-Open-Siegerin Aryna Sabalenka hat erneut von Hass in der Tennis-Szene berichtet und sich klar gegen den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine positioniert. „Wenn ich den Krieg stoppen könnte, würde ich das machen, aber leider liegt das nicht in meinen Händen“, sagte die Weltranglisten-Zweite am Dienstag beim Tennis-Turnier in Stuttgart.

Definitiv fühle sie sich seit dem Krieg komisch angeschaut und habe „wahrscheinlich“ Hass von manchen Leuten gespürt. „Aber jetzt habe ich realisiert, dass ich der Ukraine nichts Schlimmes getan habe“, sagte die 24-Jährige. „Es gibt Menschen, die mich nicht mögen, nur weil ich in Belarus geboren wurde. Das ist ihre Entscheidung. Ich kann das nicht kontrollieren. Es ist nicht das beste Gefühl, gehasst zu werden für praktisch nichts. Aber es ist, wie es ist.“

Beim Turnier in Indian Wells im März hatte die ukrainische Tennisspielerin Lessia Zurenko vor der Drittrunden-Partie gegen die Grand-Slam-Turniergewinnerin Sabalenka zurückgezogen. Zunächst hatte die Damen-Organisation WTA persönliche Gründe für das Nichtantreten genannt. Die Ukrainerin selbst erklärte ihren Rückzug später mit einer Panikattacke. Belarus gilt im Angriffskrieg auf die Ukraine als einer der wichtigsten Verbündeten Russlands.

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