IN KÜRZE

Mit Sturm und Peterka – ohne Seider Draisaitls bitterer Playoff-Start

von Redaktion

Eishockey

Der Augsburger Nico Sturm hat voriges Jahr den Stanley Cup gewonnen, aber noch nie in der deutschen A-Nationalmannschaft gespielt. Nachdem er in der NHL mit seinem neuen Club, den San Jose Sharks, die Playoffs verpasst hat, hat der 26-jährige Stürmer Zeit für die WM. Er steht im Kader von Bundestrainer Harold Kreis für die „WM-Vorbereitung Phase II“. Allerdings wird Sturm das erste Spiel gegen Österreich (Donnerstag, 19.30 Uhr) verpassen, er wird erst zum Ende der Wochenende im Trainingslager in Landshut erwartet, wo am Samstag (17 Uhr) abermals gegen Österreich gespielt wird. Dabei ist neben Kapitän Moritz Müller (Köln) auch der Ex-Münchner Dominik Kahun (SC Bern). Seine WM-Zusage gegeben hat mit JJ Peterka ein weiterer Ex-Münchner (Buffalo Sabres), auf die WM verzichten wird Moritz Seider (Detroit), der eine Verletzung auskurieren muss.

Zwei Tore von Topstar Leon Draisaitl haben den Edmonton Oilers nicht zum Playoff-Auftaktsieg in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL gereicht. Die Kanadier mussten sich am Montagabend gegen die Los Angeles Kings überraschend mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer für die Gäste erzielte Alex Iafallo in der zehnten Minute der Overtime. Der deutsche Weltklasse-Stürmer Draisaitl hatte vor dem Start der K.o.-Phase den Gewinn des Stanley Cups mit den Oilers als Ziel ausgerufen.

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