FCB-Frauen nach Wolfsburg-Sieg unter Druck

von Redaktion

München – Wie haben die Frauen des FC Bayern die bittere 0:5-Niederlage im Halbfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg verarbeitet? Das ist die große Frage, die sich vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (13 Uhr) im Campus-Stadion stellt. „Wir haben uns als Team zusammengesetzt und alles durchgesprochen. Denn das war keine normale Niederlage, sondern ein hohe Niederlage. Wir mussten es analysieren und wir wissen auch, woran es gelegen hat“, berichtete Vize-Kapitänin Sarah Zadrazil: „Von daher gilt es, das Spiel jetzt abzuhaken und den vollen Fokus auf die Zukunft zu legen.“ Tatsächlich stehen die Bayern-Frauen direkt wieder unter Druck, denn Wolfsburg hat am Mittwoch mit einem 3:0-Auswärtssieg in Duisburg vorgelegt und liegt nun wieder mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze. Für die Bayern zählt gegen Freiburg also nur ein Sieg, die Pokalfinalistinnen dürften auf dem Weg zur Meisterschaft ein echter Prüfstein werden.

„Freiburg ist eine junge, wilde Mannschaft, die in der Offensive sehr stark ist. Sie haben eine gute Entwicklung genommen und haben gute Einzelspielerinnen“, warnte Zadrazil. In der Bundesliga steht Freiburg auf Platz sechs und kann befreit aufspielen. Die Bayern-Frauen hingegen wollen ihre hervorragende Ausgangslage im Endspurt um die Meisterschaft unbedingt wahren. „Uns ist bewusst, dass wir es selbst in der Hand haben. Aber der Fokus sollte nicht zu sehr auf dem Meistertitel liegen, sondern auf den einzelnen Spielen. Wir haben noch anspruchsvolle Gegner vor uns, der erste ist Freiburg“, erklärte Zadrazil.

In der Hinrunde gelang dem FCB ein 4:0-Sieg im Breisgau. Ob das Team nach den jüngsten Rückschlägen in Pokal und Champions League an diese Form anknüpfen kann? Zadrazil: „Ich freue mich einfach auf das Heimspiel, damit wir unsere Leistung gegen Wolfsburg wieder gutmachen können.“  cs

Artikel 1 von 11