IN KÜRZE

Belgisches Talent unter Dopingverdacht Märtens schlägt Wellbrock Yannik Paul überzeugt in Japan Kaymer schwach bei seinem Comeback

von Redaktion

Radsport

Wegen Dopingverdachts ist der belgische Radprofi Lennert van Eetvelt von seinem Lotto-Team „bis auf Weiteres“ suspendiert worden. Wie der Rennstall mitteilte, soll der 21-Jährige im vergangenen Februar bei der Tour des Alpes Maritimes im Zusammenhang gegen die Anti-Doping-Vorschriften verstoßen haben. In van Eetvelts Probe wurden Spuren eines rezeptfreien und nicht verbotenen Nasensprays nachgewiesen, das der Nachwuchsfahrer offenbar entgegen der Vorschriften nicht angemeldet hatte. Van Eetveldt bestreitet jedes Fehlverhalten.

Schwimmen

Europameister Lukas Märtens hat bei der finalen Station der WM-Qualifikation des Deutschen Schwimm-Verbandes in Berlin ein Glanzlicht gesetzt. Über 800 m Freistil besiegte der Magdeburger Olympiasieger Florian Wellbrock, der tags zuvor deutschen Rekord geschwommen war, und verbesserte in 7:42,14 Minuten die Weltjahresbestzeit. „Ich habe großen Respekt vor Flo und auch allen anderen ganz großen Namen in unserem Sport, aber definitiv keine Angst mehr“, sagte Märtens. Seine Freundin Isabel Gose kraulte auf den 800 m Freistil in 8:19,65 Minuten zu einer persönlichen Bestzeit. Weltweit waren in diesem Jahr bislang nur drei Frauen schneller.

Golf

Der Deutsche Yannik Paul hat erneut ein Top-Resultat auf der DP World Tour eingespielt. Der 29 Jahre alte gebürtige Frankfurter beendete das Turnier im japanischen Omitama auf dem geteilten sechsten Platz. Den Sieg bei dem mit zwei Millionen US-Dollar dotierten Turnier sicherte sich der Australier Lucas Herbert.

Der ehemalige Weltranglistenerste Martin Kaymer hat sein Comeback auf der umstrittenen LIV-Golftour weit abgeschlagen von der Spitze beendet. Der zweimalige Majorsieger kam nach drei Runden in Adelaide nur auf Platz 46 unter 49 Profis. Kaymer lag am Ende 26 Schläge hinter Sieger Talor Gooch (USA). Kaymer (38) hatte sechs Monate ausgesetzt. Nach einem Sehnenriss im linken Handgelenk musste er operiert werden. „Es gab Tränen, es gab traurige Momente. Das sind Dinge, die man nicht wirklich kontrollieren kann“, sagte er vor seinem Start in Australien.

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