Nach der wilden Fahrt in der Achterbahn fand Leon Draisaitl schnell die Orientierung wieder. „Das sind erst zwei Siege“, sagte der deutsche Eishockey-Superstar nach dem 5:4 seiner Edmonton Oilers nach Verlängerung im vierten Playoff-Achtelfinale bei den Los Angeles Kings, „erst mal brauchen wir vier.“ Der Kölner hatte mit einem Doppelpack selbst dazu beigetragen, dass der Stanley-Cup-Aspirant einen 0:3-Rückstand nach dem ersten Drittel aufholte. „Wir sind eine sehr, sehr widerstandsfähige Gruppe“, betonte Draisaitl, „und wir werden nicht aufgeben – niemals, egal was passiert.“ Der 27-Jährige hat sich in den Playoffs zum Anführer aufgeschwungen. Mit fünf Toren und vier Vorlagen in vier Spielen hat Draisaitl seinen kongenialen Sturmpartner Connor McDavid in den Schatten gestellt.