In der Oberliga wird noch Eishockey gespielt – und wie!

von Redaktion

Die Playoff-Finalserie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Blue Devils Weiden in der Eishockey-Oberliga ist genauso spannend, wie es im Vorfeld erwartet wurde. Nachdem die Rosenheimer einen glänzenden Start in die Runde erwischten und in Weiden mit 3:2 Toren siegten, kamen die Oberpfälzer postwendend zurück und glichen mit einem 3:1 an der Mangfall die Serie wieder aus. Völlig unbeeindruckt von der großartigen Kulisse im Rofa-Stadion – wieder waren 5022 Zuschauende in der Halle – zogen die Weidener ihr Spiel auf, zeigten ihre ganze Klasse, profitierten allerdings auch von zu vielen Fehlern der Rosenheimer.

Knackpunkte der Partie waren nach Meinung der Trainer Jari Pasanen und Sebastian Buchwieser die beiden ersten Treffer für Weiden. Beide Tore fielen in numerischer Überlegenheit der Rosenheimer. So ging Weiden mit einer 2:1-Führung in das zweite Drittel. Ausgerechnet im Mittelabschnitt, als die Starbulls in Richtung ihrer Fans in der Mangfallkurve spielten – in letzter Zeit hatten sie die Gästeteams in dieser Spielphase förmlich zerlegt –, gelang am Sonntag rein gar nichts. Weiden war klar besser, und Rosenheim hatte auch im letzten Drittel nicht mehr viel zuzusetzen.

Zumindest in diesem Spiel nicht, denn dem Starbulls-Team ist es durchaus zuzutrauen, dass man am heutigen Dienstag, 20 Uhr, in Spiel drei bei den Blue Devils den Spieß wieder umdreht. „Das ist Playoff. Was am Sonntag war, zählt heute nicht mehr. Wir sind bereit für Spiel drei in Weiden“, gibt sich Pasanen kämpferisch.  hjz

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