DFB-Präsident Bernd Neuendorf sieht eine erfolgreiche Ausrichtung der Fußball-EM 2024 in Deutschland auch als Chance für eine deutsche Olympia-Bewerbung. Es gehe auch darum, „Richtung Olympia zu zeigen, dass wir solche Großveranstaltungen können“, sagte Neuendorf während einer Talkrunde zu Sportgroßveranstaltungen am Montagabend in Berlin in der Max-Schmeling-Halle. Die Heim-EM sei eine große Chance, „nicht nur für den Fußball und den Sport insgesamt, das ist auch eine Chance, das Land zu repräsentieren als Kulturstandort, als starker Wirtschaftsstandort“, sagte Neuendorf. „Wir haben die Chance, Deutschland als ein Land zu präsentieren, das kraftvoll nach vorne geht.“ Der Deutsche Fußball-Bund hatte im September 2018 den Zuschlag für die Europameisterschaft bekommen.
Beim kriselnden FC Chelsea rückt eine Verpflichtung von Trainer Mauricio Pochettino (51) Berichten zufolge näher. Nach Informationen des gut vernetzten Transfermarkt-Fachmanns Fabrizio Romano sollen die Gespräche mit dem früheren Tottenham-Coach in dieser Woche in die entscheidende Phase gehen. Auch die britische Zeitung „Telegraph“ und die spanische „Marca“ berichteten von einer bevorstehenden Einigung.
Tottenham Hotspur hat sich einen Tag nach der 1:6 (0:5)-Pleite bei Newcastle United von Interimscoach Cristian Stellini getrennt. Der Auftritt am Wochenende sei „in keiner Weise akzeptabel“ gewesen, sagte Tottenham-Chef Daniel Levy. Stellini, der erst im März für Antonio Conte auf die Bank gerückt war, wird durch Ryan Mason ersetzt.
Ein Zeichen für den Frieden im 1000. Länderspiel: Der DFB spielt am 12. Juni in Bremen gegen die Ukraine. DFB-Präsident Bernd Neuendorf sprach von einem „ganz besonderen Ereignis. Wir möchten es nutzen, um ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung und gegen Krieg und Zerstörung zu setzen“. Neben dem Duell mit der von Russland überfallenen Nation steht eine Begegnung mit Polen in Warschau am 16. Juni sowie vier Tage später gegen Kolumbien in Gelsenkirchen an.