München – Drei Spiele noch, dann beginnt sie, die heiße Saisonphase der Basketball-Bundesliga. Und nun nähert sich offenbar auch der FC Bayern langsam aber sicher seinem Playof-Format. Über Aufsteiger Rostock Seawolves fegten die Münchner am Mittwoch ziemlich humorlos mit 108:76 (57:29) hinweg. Eine schöne Antwort auf die Gala der Baskets Bonn, die Tags zuvor mit einer 84:77-Gala gegen Alba Berlin Titelambitionen anmeldeten. Trainer Andrea Trinchieri nahm es zufrieden zur Kenntnis. „Wir wollten unser Spiel machen, auch wenn es in der Tabelle um nichts mehr geht“, sagte er, „das ist uns gelungen. Damit können wir sehr zufrieden sein.“
Gegen das Überraschungsteam von der Ostsee, das selbst noch mit dem Playoff-Einzug liebäugelt, konnten sich die Fans im Audi Dome schnell zufrieden zurück lehnen. Denn das Team von Trinchieri startete ohne den angeschlagenen Vladimir Lucic schwungvoll gegen allerdings auch viel zu passive Gäste. Die Bayern zogen zum Korb, die Bayern versuchten sich aus der Distanz – es saß so ziemlich alles. Vor allem dank Isaac Bonga, der am Ende mit 17 Zählern auch der Münchner Topscorer war.
Erst nach dem Wechsel konnte auch das kleine Rostocker Aufgebot den ein oder anderen Nadelstich setzen. Zumal Trinchieri sein Ensemble auch munter durchrotierte. Aber es fiel kaum ins Gewicht. Weil die Bayern mehr Tiefe, mehr Länge und auch schlicht mehr Qualität aufbieten konnten als die überforderten Aufsteiger.
Soi kann es weiter gehen, wenn es nach Trinchieri geht. Vielleicht schon m Sonntag – dann muss man bei den zuletzt schwächelnden Götttingern ran. rp