Der Internationale Automobilverband Fia hat sich gegen Mobbing- und Sexismus-Vorwürfe gegen Präsident Mohammed Ben Sulayem gewehrt. „Die Fia nimmt Missbrauchsvorwürfe sehr ernst und bearbeitet alle Beschwerden mit robusten und klaren Verfahren“, teilte ein Fia-Sprecher mit. Zuvor hatte der „Telegraph“ schwere Anschuldigungen öffentlich gemacht. Demnach soll Ben Sulayems ehemalige Mitarbeiterin Shaila-Ann Rao, einstige Interims-Generalsekretärin für Motorsport, vor ihrem überraschenden Abgang Ende vergangenen Jahres einen Brief verfasst und an mehrere Stellen gesendet haben, in dem sie unter anderem sexistisches Verhalten beklagt haben soll. Diese Anschuldigungen sollen dem Bericht zufolge aber nie untersucht worden sein.