Der Grusel muss aufhören

von Redaktion

HANDBALL DHB-Team nach Schweden-Klatsche in der Pflicht

Kristianstad – Nach ihrer Grusel-Vorstellung mit Schock-erlebnis mussten sich Deutschlands Handballer erst einmal berappeln. Die Lehrstunde beim Europameister Schweden (23:32) samt schwerer Verletzung von Paul Drux spukte auch am Freitag noch in den Köpfen von Trainer Alfred Gislason und seinen Spielern herum.

„Leider haben sich die Fehler, die wir in den letzten Spielen gemacht haben, wiederholt“, sagte DHB-Kapitän Johannes Golla und klang nachdenklich, als er von der „schlechten Abschlussquote und „zu vielen technischen Fehlern“ sprach. Wieder hat es für die deutsche Mannschaft gegen ein Top-Team nicht gereicht, wieder hinkte sie ihren Ansprüchen ziemlich weit hinterher.

Und so nahmen Golla und Co. die Partie gegen Spanien ins Visier, noch bevor der deutsche Tross am Nachmittag Berlin erreichte. Gegen den WM-Dritten bietet sich dem WM-Fünften zum Abschluss des EHF Euro Cups am Sonntag (15.35 Uhr/ARD) die Chance zur Wiedergutmachung – und auf den ersten Sieg im sechsten und letzten Spiel des Wettbewerbs.

„Ich erwarte da eine ganz andere Mannschaft“, sagte Gislason. Er hoffe und „gehe davon aus, dass wir uns besser präsentieren“. Golla formulierte ein klares Ziel: „Wenn man den ganzen Wettbewerb anguckt, dann sollten wir auch den Anspruch haben, nicht ohne Sieg aus dem ganzen Teil zu gehen.“

Acht Monate vor der Heim-EM, bei der es um Medaillen gehen soll, darf die Form allmählich kommen. Die nächsten Länderspiele nach der Spanien-Partie steigen erst wieder im November.  sid

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