Voller Optimismus führte der EHC München am Sonntag seinen Jung-Verteidiger Maksymilian Szuber (20) in der Kaderliste für die kommende Saison. Doch dass er bleibt, ist nur noch eine kleine Option. Denn die Arizona Coyotes, die sich voriges Jahr im Draft die Rechte an Szuber sicherten, schlossen mit ihm einen Einstiegsvertrag (entry level contract), gültig bis 2026, ab. Im vergangenen Herbst konnte der Münchner, der die Red-Bull-Akademie durchlief, in Amerika im Camp gefallen, durfte in einem Testspiel sogar schon das Trikot des NHL-Clubs tragen. „Er ist ein großer, starker Zwei-Wege-Verteidiger, der in München eine gute Saison hatte“, sagt Bill Armstrong, der General Manager der Coyotes.
Arizona hat drei Möglichkeiten: Es kann Szuber ins NHL-Team integrieren, im Farmteam Tucson Roadrunners einsetzen – oder noch in München belassen. Das Portal „Eliteprospects“ geht davon aus, dass Szuber 2023/24 an den EHC verliehen wird. Bei Münchens Sportchef Christian Winkler klingt es anders: „Wir sind sehr stolz. . . und wünschen Maksy alles Gute.“
Für Szuber, 2022 in der sechsten Runde auf Platz 163 gedraftet, ist der Abschluss mit Arizona ein Erfolg. Er hat derzeit seinen Münchner Teamkollegen Julian Lutz (19, Zweitrunden-Draft) überholt. gük