München – Am Ende haben die Basketballer des FC Bayern ja auch dieses verbleibende Pflichtprogramm in der Bundesliga fast im Eiltempo absolviert. Im Schnitt zwei Spiele pro Woche hat man nach dem Aus in der Euroleague absolviert. Fast schon europäischer Rhythmus also – und doch nicht dasselbe, wie Niels Giffey befand. „Du reist sehr viel weniger, kannst Kräfte sammeln“, sagte er, „das war schon sehr gut für uns.“
Zwei letzte Aufgaben hat man nun noch vor sich ehe auch in der BBL die K.o.-Phase des Titelkampfes beginnt. Am Donnerstagabend geht es zum letzten Mal im Audi Dome um Punkte. Um 19 Uhr sind dann die Academics Heidelberg zu Gast. Am Sonntag reist man dann noch einmal nach Oldenburg (15 Uhr) – an den Ort also, an dem man vor einigen Wochen schon einmal den Pokalsieg eingetütet hatte.
Sportlich mag es im letzten Heimauftritt um nicht mehr viel gehen, auch wenn Heidelberg zumindest theoretisch noch in die Playoff-Ränge vorstoßen könnte. Weshalb der FC Bayern diesen letzten Showdown vor dem ersten Viertelfinale an gleicher Stelle (16.5.) zum Fan-Spieltag deklariert hat. Zum Dankeschön also für den Zuspruch in dieser seltsamen Saison. Bereits ab 17.30 Uhr lockt man mit Freibier. Das die Mannschaft der Fangemeinde übrigens in den letzten Monaten selbst einspielte – für jeden Dreier vor eigenem Publikum spendiert der Biersponsor bekanntlich 100 Liter. Alleine Andreas Obst versenkte in der BBL im Schnitt mehr als zwei Distanzwürfe.
Nach dem Spiel werden die Mannschaft und der Trainerstab dann die Autogramm- und Selfiewünsche für den Anhang erfüllen. rp