Die SSC Neapel könnte am Donnerstag (20.45 Uhr/DAZN) bei Udinese Calcio den dritten Scudetto perfekt machen – und die Fans fiebern im Heimstadion des italienischen Tabellenführers mit. Im Stadio Diego Armando Maradona wird die Partie per Großbildschirm live übertragen. 50 000 Fans haben sich die Eintrittskarten zum Preis von 5 Euro für das Public Viewing gesichert. Die Einnahmen dienen wohltätigen Zwecken, die Tickets waren in wenigen Stunden vergriffen.
Vorstandschef Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart warnt bei der Investorensuche der Fußball-Bundesliga davor, die Interessen des Publikums aus den Augen zu verlieren. „Der Vorwurf vieler Fans lautet nicht zu Unrecht, dass wir schon wieder dabei sind, die Spirale zu überdrehen“, sagte Wehrle (48) der Welt.
Nach dem Einzug ins Halbfinale der Europa League mehren sich die Gerüchte über ein Interesse internationaler Top-Vereine an Trainer Xabi Alonso (Foto: afp) von Bayer Leverkusen. Die „Sport Bild“ berichtete am Mittwoch, der Spanier sei noch vor dem Ex-Schalker Raúl ernsthaftester Kandidat beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid, falls es im Sommer zu einer Trennung von Carlo Ancelotti käme. Dass Real seinen früheren Spieler Alonso wie auch der FC Bayern München grundsätzlich als Trainer der Zukunft sieht, ist ein offenes Geheimnis. Auch spanische Medien berichteten darüber zuletzt mehrfach. Die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ berichtete derweil, Alonso sei inzwischen der Top-Kandidat auf den Posten bei Tottenham Hotspur. Für diesen war auch der beim FC Bayern beurlaubte Julian Nagelsmann im Gespräch. Zudem soll Arne Slot von Feyenoord Rotterdam ein Kandidat sein. In Spanien wurde Alonso auch als Kandidat beim Premier-League-Club West Ham United gehandelt. Der 41-Jährige hat in Leverkusen noch einen Vertrag bis Sommer 2024. Seit seinem Amtsantritt im Oktober hat er Bayer in der Liga von Platz 17 auf Rang sechs sowie ins Halbfinale der Europa League geführt. Aktuell sind die Leverkusener seit 14 Pflichtspielen ungeschlagen.