Knapp fünf Monate nach dem Tod von Pelé ist das Grabmal der brasilianischen Fußball-Legende in der Hafenstadt Santos eröffnet worden. „Das wurde mit viel Liebe von Menschen gemacht, die ihn kannten und mit ihm lebten. Es hat also die Essenz dessen, was er war“, sagte Pelé-Sohn Edinho bei der Eröffnung des Raumes in dem Friedhofshochhaus „Memorial Necrópole Ecumênica“, wie das brasilianische Nachrichtenportal „G1“ am Montag (Ortszeit) berichtete. „Es ist sehr edel, sehr einfach und angenehm.“ Pelé war am 29. Dezember im Alter von 82 Jahren an Krebs gestorben. Nach einer dreitägigen Staatstrauer und einer 24-stündigen Totenwache im Stadion seines langjährigen Vereins FC Santos wurde der dreimalige Weltmeister am 3. Januar beigesetzt. Zwei goldene Statuen begrüßen die Besucher nun in dem Mausoleum, dessen Boden mit Kunstrasen versehen ist und an dessen Wänden jubelnde Santos-Zuschauer zu sehen sind. Auch wichtige Momente in der Karriere Pelés sind zu sehen. Das Grabmal wurde von dem 2018 verstorbenen argentinischen Unternehmer José Salomon Altstut entworfen. foto: afp