Königsetappe des Giro: Der Spitzenreiter wehrt alle Angriffe ab

von Redaktion

Es war eine extrem schwere Kletterpartie mit Steigungen bis zu 18 Prozent, sie führte in den Dolomiten hinauf zu den Drei Zinnen, das Ziel nach 183 Kilometern lag auf 2304 Metern Höhe – die Königsetappe des Giro d’Italia. Geraint Thomas darf nach dem großen Schlagabtausch in den Dolomiten auf seinen ersten Triumph bei der Italien-Rundfahrt hoffen, Lennard Kämna rutschte dagegen auf den achten Gesamtrang ab. Die Etappe gewann der kolumbianische Ausreißer Santiago Buitrago (Foto rechts).

Der ehemalige Tour-de-France-Champion Geraint Thomas wehrte alle Angriffe ab. Er erreichte drei Sekunden hinter seinem Rivalen Primoz Roglic als Fünfter das Ziel. Damit geht Thomas mit einem Vorsprung von 26 Sekunden auf den Slowenen in das entscheidende Bergzeitfahren am Samstag. Nur 18,6 Kilometer lang, aber der Schlussanstieg nach Monte Lussari hat es in sich. Am Sonntag sollte derweil die Schlussetappe in Rom eine Sache der Sprinter sein. Fotos: AFP

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