IN KÜRZE

Campino will Klopp zur Fortuna locken Werner trauert Titelchance hinterher Schmadtke: Erst mal drei Monate Liverpool

von Redaktion

Campino, der eingefleischte Fan von Englands Fußball-Traditionsklub FC Liverpool, lässt nicht locker und möchte sich einen großen Traum erfüllen. Der Frontmann der Toten Hosen will Star-Trainer Jürgen Klopp von der Anfield Road zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf locken. „Ich bearbeite ihn, dass er einen Zweitliga-Club übernimmt“, sagte der Sänger der Düsseldorfer Band der Düsseldorfer Rheinischen Post. Und mit Blick auf die Vereinsfarben von Fortuna ergänzte er: „Wenn Jürgen Rot-Weiß trägt, wäre das doch auch schön.“ Der Ex-Dortmund- und Mainz-Coach Klopp und Campino kennen sich gut. Auf die Frage, ob er bei dem Verschleiß bei Meister FC Bayern nicht Sorge habe, dass Klopp demnächst Trainer in München werde, meinte der 60-jährige Campino: „Das glaube ich auf keinen Fall. Warum sollte er die Rangleiter wieder runterklettern?“ Weltweit gesehen sei die Premier League ganz anders aufgestellt als die Bundesliga: „Außerdem hat Jürgen Dortmund immer noch in seiner Seele.“

Nationalspieler Timo Werner trauert der vergebenen Meisterchance mit RB Leipzig in der Fußball-Bundesliga hinterher. „Wenn man sieht, wie schwer sich vor allem der FC Bayern, aber am Ende auch der BVB getan haben, ist es im Großen und Ganzen schon schade, dass für uns am Ende nicht mehr herauskam“, sagte der Stürmer im Sky-Interview. Die Sachsen landeten mit fünf Punkten Rückstand auf Meister München und Dortmund auf Platz drei. „Wir hatten nach der 0:7-Niederlage gegen Manchester City in Bochum und zu Hause gegen Mainz zwei Spiele drin, die uns so nicht passieren dürfen. Wenn wir diese Partien gewonnen hätten, hätten wir in dieser Saison auch ganz oben stehen können“, sagte Werner und ergänzte: „Im Endeffekt kann man darüber schon etwas traurig sein, denn die Chance war definitiv da.“

Jörg Schmadtke will sich offen lassen, ob er auch nach seiner „Probezeit“ als Sportdirektor beim FC Liverpool arbeiten wird. „Am 1. Juni fange ich an. Wenn wir Gefallen aneinander finden, kann die Zusammenarbeit über die Transferperiode hinausgehen“, sagte der langjährige Bundesliga-Manager bei Sport1. Zunächst ist der Vertrag auf drei Monate begrenzt, in dieser Zeit soll Schmadtke mit Teammanager Jürgen Klopp den Umbruch beim englischen Fußball-Traditionsklub vorantreiben. Zu Klopp hat Schmadtke (noch) kein inniges Verhältnis. „So eng sind wir gar nicht miteinander. Wir waren zur selben Zeit in der Bundesliga. Er als Trainer, ich als Sportdirektor, da kennt man sich.“

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