Größer und europäischer

von Redaktion

American-Football-Liga ELF sieht sich am Anfang eines Booms

München – Patrick Esume ist das Gesicht der European League of Football und die ELF für den Commissioner eine „Lebensaufgabe“. Das sagte der Macher erst kürzlich dem Fachmagazin kicker. Esume treibt das Projekt weiterhin voran, getragen vom Football-Boom nicht nur hierzulande ist die Liga auf mittlerweile 17 Teams gewachsen.

Eine geplante Expansion, denn „schon in zwei Jahren wird die ELF aus 24 Franchises in 15 Nationen bestehen und wirklich eine europäische Liga sein. Das haben wir bei der Gründung gesagt und so wird es auch kommen“, sagte Geschäftsführer Zeljko Karajica zur Entwicklung. Für 2024 ist bereits Madrid als 18. Standort bestätigt.

Dass es für Esume „erst einmal darum geht, einen Platz als ELF zu finden und sich weiter zu etablieren“, wirkt im Vergleich zu Karajicas Worten fast demütig. Der Hamburger Esume, nach dem Wechsel der Rechte von ProSieben zu RTL weiter TV-Experte für die NFL, legt den Fokus auch auf das Sportliche: „Was die Qualität des Footballs angeht, werden wir wieder einen großen Sprung erleben“, sagte der ehemalige NFL-Coach: „Ich erkenne in allen Teams unglaubliches Talent und erwarte einen sehr engen Wettbewerb.“

Am Samstag beginnt dieser enge Wettbewerb mit dem ersten Spieltag. Die Grenzen lotet die Liga am zweiten Spieltag beim Heimspiel der Hamburg Sea Devils gegen Rhein Fire aus. Der zweimalige ELF-Finalist empfängt die Düsseldorfer im 57 000 Zuschauer fassenden Volksparkstadion.  sid

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