Nagelsmann und Paris: Es wird ernst

von Redaktion

Ex-Coach der Bayern soll zusammen mit Henri bei PSG einsteigen

München – Es scheint ernst zu sein zwischen Julian Nagelsmann (35) und Paris Saint Germain. Immerhin berichtet die französische Sportzeitung L’Equipe auf ihrer Titelseite davon, dass PSG den ehemaligen Trainer des FC Bayern verpflichten möchte. Gemeinsam mit Frankreich-Legende Thierry Henry (45) soll Nagelsmann den Trainerjob in der französischen Hauptstadt übernehmen und den aktuellen Trainer Christophe Galtier (56) ablösen. Demnach gab es bereits gute Gespräche zwischen allen Parteien, eine Einigung stehe kurz bevor.

Seinem ehemaligen Münchner Arbeitgeber käme dieses Szenario aus finanzieller Sicht sehr entgegen. Zur Erinnerung: Nagelsmann wurde im März freigestellt. Das bedeutet, dass die Bayern ihrem Ex-Coach weiter das Gehalt überweisen müssen. Geschätzt soll dieses jährlich bei acht Millionen Euro liegen. In den drei Jahren Restvertragslaufzeit würde diese Summe also bei 24 Millionen Euro liegen. Erst wenn der gebürtige Landsberger einen neuen Verein gefunden hat, muss die Lohnbuchhaltung an der Säbener Straße keine Kohle mehr überweisen.

Neben dem eingesparten Gehalt könnte der FCB auch noch eine Ablösesumme kassieren. Der anvisierte Betrag liegt gerüchteweise bei acht bis zehn Millionen Euro.

Ein anderer Bestandteil des ehemaligen Trainerteams könnte die Bayern-Kasse ebenfalls klingeln lassen: Co-Trainer Dino Toppmöller (42). Denn: Die bevorstehende Verpflichtung Toppmöller als Chefcoach von Eintracht Frankfurt hängt wohl noch immer auch am FC Bayern. Laut Bild verhandeln die beiden Clubs über die Ablöse des 42-Jährigen, der als ehemaliger Nagelsmann-Assistent noch immer an die Münchner gebunden ist. Dem Vernehmen nach geht es um eine mittlere sechsstellige Summe. Zusätzliche Schwierigkeiten könnte dabei der Wechsel in der Vereinsführung der Bayern machen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic musste nach dem Saisonende gehen, ebenso wie CEO Oliver Kahn.  bok, pk

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