FUSSBALL IN KÜRZE

Roger Schmidt: Von Chelsea überrascht Für die Fans ist Mourinho ein Held Messis Vater macht Barcelona Hoffnung

von Redaktion

Roger Schmidt hat nach dem Gewinn der portugiesischen Meisterschaft von der Größe seines Clubs Benfica Lissabon geschwärmt. „Benfica ist für viele Menschen eine Lebenseinstellung, auch außerhalb von Portugal“, sagte der 56-Jährige in einem Interview der niederländischen Tageszeitung „AD“. „Das Gefühl für den Verein wird von den Menschen extrem intensiv gelebt.“ Benfica zählt bis heute zu den mitgliederstärksten Fußball-Clubs der Welt. Das schützt Portugals Rekordmeister aber nicht vor der finanzstarken Konkurrenz, die immer wieder die besten Spieler des Champions-League-Viertelfinalisten abwirbt. Dass im vergangenen Winter der argentinische Weltmeister Enzo Fernández dank einer 120-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel zum FC Chelsea wechselte, konnte Schmidt zunächst kaum glauben. „Wir dachten, dass unser Glück diese Klausel wäre und dass er deswegen bis zum Sommer bleiben würde, weil niemand so verrückt wäre, diese Summe zu dieser Zeit zu bezahlen“, sagte der ehemalige Bundesliga-Coach. „Aber mit Chelsea haben wir nicht gerechnet.“

Fans von AS Rom haben Trainer Jose Mourinho nach dem letzten Saisonspiel mit Sprechchören gefeiert. „Mister, bleib in Rom!“, riefen die Anhänger, als der Portugiese nach dem 2:1 gegen Spezia Calcio in die Fankurve ging. Mourinho nickte daraufhin mit dem Kopf und zeigte mit einer Hand auf den Boden – ganz so, als wolle er sagen: „Ich bleibe hier“. Mourinho, der die Roma seit 2021 trainiert, hatte bereits nach dem verlorenen Europa-League-Finale gegen den FC Sevilla betont, dass er in Rom bleiben wolle. Gleichzeitig fordert er aber von der Clubführung Garantien für den Kauf neuer Spieler.

Lionel Messi würde laut seinem Vater und Berater gerne zum FC Barcelona zurückkehren. „Ich weiß noch nichts“, sagte Jorge Messi in einem von spanischen Medien verbreiteten Video, in dem er von mehreren Journalisten bedrängt wurde. Auf die Frage, ob Barca die bevorzugte Option seines Sohnes sei, antwortete Messi Senior: „Ja.“

Er selbst würde „es lieben“, wenn der argentinische Weltmeister zu den Katalanen zurückkehren würde, sagte Jorge Messi. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass eine mögliche Rückkehr von „sehr vielen Dingen“ abhänge. Ein Gespräch mit Barcalona-Präsident Joan Laporta bestätigte Jorge Messi, dabei sei allerdings „nichts Konkretes“ herausgekommen.

Artikel 3 von 11