Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat erneut Probleme mit dem Finanzamt und erwartet einen wirtschaftlichen Schaden. Verantwortlich dafür ist nach Informationen der Sport Bild die Zentralvermarktung der UEFA für die Länderspiele im Fernsehen. Der DFB soll demnach für den Zyklus 2018 bis 2022 einen Vertrag über 40 Länderspiele für rund 250 Millionen Euro abgeschlossen haben.
Die DFB-Wirtschaftsprüfer haben laut des Berichtes festgestellt, dass das UEFA-Geld nicht durch 40 Länderspiele bei der Steuererklärung geteilt worden sei, sondern durch 42. Die zwei zusätzlichen Länderspiele hätten aber nie stattgefunden, hieß es weiter. So hätte der DFB seinen Jahresgewinn minimiert und etwa 30 Prozent der Körperschaftssteuer gespart. Der Differenzbetrag in einstelliger Millionenhöhe sei schon an das Finanzamt überwiesen. Ein höherer fünfstelliger Zinsschaden müsse beglichen werden.
Werder Bremen hat nach dem geglückten Klassenerhalt den Vertrag mit Trainer Ole Werner (35) verlängert. Werner hatte Werder Ende November 2021 übernommen und mit den Grün-Weißen den Aufstieg geschafft, in der abgelaufenen Saison schaffte er am Ende Platz 13. „Mit dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga und dem Klassenerhalt in der nun abgelaufenen Spielzeit hat Ole Werner mit seinem Trainerteam und der Mannschaft hervorragende Arbeit geleistet“, sagte Frank Baumann, Geschäftsführer Fußball in Bremen.