FUSSBALL IN KÜRZE

Hainer „enttäuscht“ über Investoren-Aus Hoeneß will Matthäus bremsen Bosz vor Unterschrift bei PSV Eindhoven

von Redaktion

Bayern-Präsident Herbert Hainer bedauert das Aus für einen Investoren-Einstieg bei der Deutschen Fußball Liga (DFL). „Insgesamt bin ich schon enttäuscht, dass es so gekommen ist. Weil ich glaube, dass es der Liga gutgetan hätte, diesen Geldfluss zu bekommen, um in Know-how und Infrastruktur zu investieren“, sagte Hainer am Sonntag dem TV-Sender Bild. Hainer glaubt, dass ein „dritter Partner von außen“ vor allem in der Auslandsvermarktung extrem geholfen hätte. „Denn eins ist auch klar: Wenn man sich anguckt, die deutsche Bundesliga kriegt Pi mal Daumen 160 Millionen für die Auslandsvermarktung, die Premier League über eine Milliarde. Da sind wir weit hinterher“, sagte Hainer. Nach der Entscheidung war spekuliert worden, ob die Solidargemeinschaft der Ligen wegen des Votums in Gefahr stehen. „Das ist nicht unser Ziel“, sagte der 68-Jährige.

Uli Hoeneß will unter anderen auch Chefkritiker Lothar Matthäus zum Schweigen bringen. In der vergangenen Saison seien generell zu viele Interna nach außen gedrungen. „Auch Lothar wird in den nächsten 12 Monaten weniger Informationen kriegen, weil wir ihm die Kanäle abschneiden werden“, betonte Hoeneß. In der vergangenen Spielzeit hatte sich Matthäus auf unterschiedlichen Kanälen immer wieder öffentlich mit den Ex-Bayern-Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic angelegt

Der frühere Bundesliga-Trainer Peter Bosz soll niederländischen Medienberichten zufolge neuer Coach der PSV Eindhoven werden. Wie das „Eindhovens Dagblad“ und der Sender NOS berichten, steht der Pokalsieger kurz vor einer Verpflichtung des 59-Jährigen. Demnach soll Bosz als Nachfolger von Ruud van Nistelrooy einen Vertrag bis 2026 erhalten. Bosz hatte in der Bundesliga Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen betreut. Anschließend war er Trainer von Olympique Lyon in Frankreich und ist seit Oktober 2022 vereinslos.

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