Los Angeles – Nach Informationen von Martin Kaymer könnte die Hängepartie um die Zukunft im Golfsport nach der geplanten Zusammenarbeit der PGA-Tour und der stark kritisierten LIV in einigen Wochen beendet sein. „Ich habe gehört, dass es auch eine Geschichte von mehreren Wochen sein könnte und nicht nur Monaten, dass schon eine Entscheidung getroffen wird, wie denn dann die Zusammenarbeit läuft zwischen den beiden Touren. Aber ich weiß auch nicht mehr als ihr“, sagte der 38-Jährige am Rande der US Open in Los Angeles.
Vergangene Woche hatten die von Saudi-Arabien finanzierte LIV und PGA-Tour-Chef Jay Monahan völlig überraschend ihre Streitigkeiten samt zahlreicher Gerichtsverfahren beigelegt und eine Zusammenarbeit angekündigt. Was das aber konkret bedeutet, ist seither offen. Viele Golf-Profis rätseln über die Zukunft. Grundsätzlich will Kaymer, der 2011 für acht Wochen die Nummer eins der Weltrangliste war und 2010 die PGA Championship gewonnen hat, noch einige Jahre aktiv sein. „Also bis 45 sehe ich mich schon noch“, sagte er. „Ich würde gerne noch mal ein paar Turniere gewinnen. Also ich will jetzt nicht so meine Karriere beenden, das möchte ich nicht.“
Der Start in die US Open verlief eher ernüchternd. Nach einer 73er-Runde muss Kaymer schon nach dem ersten Tag um den Cut bangen. Deutlich besser machten es Rickie Fowler und Xander Schauffele. Die US-Amerikaner benötigten jeweils nur 62 Schläge für den Par-70-Kurs. Nie zuvor in der Geschichte des Turniers hatte ein Spieler so wenige Schläge für 18 Löcher gebraucht. dpa, sid