Drei Tore in der Nachspielzeit – DFB-Frauen unterliegen Sambia im Test mit 2:3

von Redaktion

Jetzt schrillen auch bei den DFB-Frauen die Alarmglocken: Die deutschen Fußballerinnen haben ihre Generalprobe für die WM-Titelmission gehörig in den Sand gesetzt. 17 Tage vor dem Turnierstart leisteten sich die defensiv anfälligen und offensiv schludrigen Vize-Europameisterinnen ein peinliches 2:3 (0:0) gegen Sambia.

Barbra Banda (48./90.+12.) und Racheal Kundananji (54.) trafen für den afrikanischen WM-Neuling und sorgten dafür, dass die Zweifel an einem erneuten Sommermärchen erheblich wachsen. Lea Schüller (90.+1) und Alexandra Popp (90.+10) hatten in einer turbulenten Nachspielzeit aus einem 0:2 zunächst ein 2:2 gemacht. Im finalen Kadercasting sammelte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg vor allem die Erkenntnis, dass Flow und Stabilität aus dem Vorjahr abhanden gekommen sind.

Ehe am Dienstag schon der Flieger nach Australien startet, steht am Samstag noch der Tag der Entscheidung bevor. Die sichtlich entgeisterte Voss-Tecklenburg verkündet nachmittags den finalen 23er-Kader für die WM , fünf Spielerinnen werden gestrichen.

Die deutsche Auswahl begann zunächst spielfreudig. Mit einem Kopfball von Klara Bühl (2.) erarbeiteten sich die Gastgeberinnen auch schnell die erste Chance. Bei schnellen Gegenstößen war jedoch höchste Konzentration gefragt. Die pfeilschnelle Stürmerin Barbra Banda, Star des WM-Neulings, stellte die konteranfällige deutsche Defensive mehrfach auf die Probe und leitete die Niederlage ein. foto: imago

Artikel 6 von 11