Eine Klausel für Kane

von Redaktion

Tottenham kann den Stürmerstar offenbar zurückkaufen

London – Daniel Levy (61) ist ein abgezockter Geschäftsmann. Das beweist der Tottenham-Boss immer wieder, wenn es um seine besten Spieler geht. Zuletzt im Falle von Harry Kane (30). Nach einem Transfer-Poker auf höchst unterhaltsamen Niveau wechselte der Superstürmer im Sommer für eine garantierte Ablöse von knapp 100 Millionen Euro von Tottenham zum FC Bayern. Dabei ließen sich die Spurs laut Schlitzohr Levy ein Rückkaufrecht zusichern.

„Natürlich“, antwortete der Tottenham-Boss am Dienstag bei einem Fan-Forum auf eine entsprechende Frage. „Es gibt eine Rückkauf-Klausel.“ Bereits im Zuge der zähen Verhandlungen war durchgesickert, dass die Spurs diese Option fordern würden. Wie hoch die Klausel ist und wann Tottenham diese ziehen könnte, verriet Levy aber nicht.

Fakt ist: Kane hat erst im August – nach 19 Jahren bei seinem Heimatverein Tottenham – einen Vertrag bis 2027 beim FC Bayern unterschrieben. In einer emotionalen Botschaft an die Spurs-Fans sagte er damals: „Das ist kein Abschied für immer, man weiß nie, wie sich die Dinge entwickeln. Wir sehen uns bald wieder.“

Vor dem Champions-League-Start mit den Bayern gegen Manchester berichtete Kane, er habe „immer ein Auge“ auf die Spurs, „für den Rest meines Lebens. Ich freue mich sehr darüber zu sehen, wie die Mannschaft spielt und dass die Fans glücklich damit sind. Ich werde das weiter verfolgen“.

Kurz nach dem Wechsel zum FC Bayern sagte Levy Kane sei „jederzeit wieder willkommen. Er ist ein sehr geliebtes und geschätztes Mitglied der Spurs-Familie und hat für immer einen Platz in unserer Geschichte“. In ein paar Jahren möglicherweise sogar per Comeback im Tottenham-Trikot. PHILIPP KESSLER/ HANNA RAIF

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