IN KÜRZE

München-Siegerin mit 76 gestorben Van Hooydonck (27) beendet Karriere

von Redaktion

Leichtathletik

Trauer um Ruth Fuchs: Die Speerwurf-Olympiasiegerin von 1972 und 1976 ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Das bestätigte ihre Partei Die Linke am Mittwoch. Nach ihrer Sportkarriere wechselte die Leichtathletin in die Politik. Neben ihren Olympiasiegen holte Fuchs 1974 und 1978 auch zwei Mal EM-Gold, sie stellte insgesamt sechs Weltrekorde auf und wurde 1976 sowie 1980 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet. 1994 gab Fuchs offen zu, gedopt zu haben. „Ich kann in den Spiegel schauen – bei einigen anderen frage ich mich, ob sie ihren Spiegel im Keller haben“, sagte sie einmal der Sächsischen Zeitung. Ihrer Auffassung nach bestand der Unterschied im Doping zwischen Ost und West nur darin, dass es in der DDR staatlich organisiert gewesen sei und im Westen jeder gemacht habe, was er wollte.

Radsport

Nathan Van Hooydonck hat im Alter von nur 27 Jahren seine Karriere aufgrund von Herzproblemen beendet. Das verkündete sein Rennstall Jumbo-Visma am Mittwoch. Der Belgier hatte am Dienstag vergangener Woche beim Autofahren einen Schwächeanfall erlitten und einen schweren Unfall verursacht, bei dem er selbst lebensbedrohlich verletzt wurde. „Ich habe erkannt, dass ich unglaubliches Glück hatte“, sagte Van Hooydonck.

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